Uhlenhorster Kohlezeichnung

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Abstraktion – a never ending story.

Wenn man täglich so malt, zeichnet, macht und tut, stellt sich zwischendurch immer mal wieder die Frage: Was mache ich da? Warum bewegt mich etwas oder nicht? Wieso regen mich ein paar schlichte Striche mehr an, als das handwerklich ordentlich ausgeführte Abzeichnen irgendeiner Wirklichkeit? Anders gefragt: Warum bringt mich ein Rothko-Bild (trotz aller Kalender-, Postkarten-,  sonst wie Verkommerzialisierungs-Attacken) zum Weinen und eines von einem gelernten Syltstrandmaler nicht? Was hat Beuys, was Damien Hirst nicht hat? Warum geht mir Jonathan Meese so auf den Wecker, wohingegen Schlingensief immer wieder mein Herz erweicht? Warum wähle ich nächste Woche dies oder das oder jenes gar nicht und Bestimmtes auf keinen Fall? Also, warum fälle ich Entscheidungen? Für Sven Regener, – erst mal – gegen Daniel Kehlmann ( „F“ – ohne es bis jetzt gelesen zu haben, hielt ich because of the Werbung für einen Facebook-Roman, sorry)? Sie sehen, es geht um Entscheidungen by heart. Was uns wirklich tief berührt, beschäftigt, uns etwas bedeutet. Wo wir uns fi-hinden, wohl unter Li-hinden zur Abendzeit. Dieses wiederum ist ein gar nicht so doofes Lied (siehe Wikipedia) – „Kein schöner Land“. Und deshalb  sehen Sie oben eine gar nicht doll abstrakte Skizze von irgendwo in Uhlenhorst. Gute Nacht!

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