Alles so schön leer hier…

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Erkundung der Renovierungs-, Neu- und Umbaumaßnahmen der Hamburger Kunsthalle. Jetzt mal unabhängig davon, wie man es findet, wenn da Menschen fast unhanseatisch für ihren finanziellen Einsatz gefeiert werden – die Kunsthalle hatte es nötig und profitiert davon. Der Eingang wird im Gegensatz zu früher wirklich ein Entrée in eine eigene (Kunst-)Welt und das sanierte Depot mit Platz für die über 4000 Werke umfassende Sammlung entspricht jetzt weltweiten Standards (wurde seit 1923 jetzt erstmals saniert). Die frisch gestrichenen (nicht bespannten) Wände der Ausstellungsräume erlauben ggf. öfter mal einen neue Farbe, das Eichenparkett wirkt wesentlich moderner (und gesünder) als Linoleum wenn nicht gar Stragula (= Billig-Linoleum). Auch das Café Liebermann und der neu gestaltete Olympiasaal (Ja, wir wissen, dass da jemand ganz scharf auf Olympische Spiele auch in der Kunsthalle ist…). Alles in allem wirkt die Kunsthalle auf halber Strecke der Renovierung schon jetzt gut bürgerlich – was ist auch falsch daran? Aber: Was bedeutet das Ganze für die Galerie der Gegenwart gegenüber? Da wird es auch aus Kostengründen keinen eigenen Eingang mit Garderobe mehr geben. Werden es Hamburger und Besucher nach der Eröffnung im April 2016 noch bis in die Gegenwart schaffen? Das ist ja ohnehin die große Frage… Ein detaillierter Bericht von den Kollegen Büsing & Klaas: Depots und Galerien fertig: Baustellenbesichtigung in der Kunsthalle HamburgIMG_0356

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