Knete für die 92 Prozent

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Heute Pressekonferenz zur 3. Affordable Art Fair Hamburg, Kunstmesse mit Werken von 100 bis 7500 Euro. Freundliche Worte der Macher Oliver Lähndorf und Judith Waldmann, eben solche auch vom Hamburger Galeristen Thomas Holthoff.

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Es soll noch besser werden als beim letzten Mal. Besucherzuwachs, mehr Umsatz überhaupt, noch hochwertigere Kunst und eine größere Ausstellungsfläche. Erster Eindruck: alles bisschen sehr dekorativ, was nicht automatisch schlimm ist, aber immerhin weniger Syltlandschaften. Dafür Raum für drei interessante Newcomer. Allen voran: Die Frau mit der Ananas, Verena Schöttmer. Vom „Verhüllen, Verstecken und Verbergen“ wie ihre Werkereihe „Hyde“ es beschreibt, kann auf der Messe nicht die Rede sein. Sie aber geht ein interessantes Verwirr- und Versteckspiel mit dem Betrachter ein. Ihre zirka 1,50m große Ananas verbirgt vielleicht auch etwas. Schönes? Verbotenes? Oder gar ein grausiges Geheimnis? Auch Mika Neu und Jana Schumacher sind ein paar intensivere Blicke wert. Schön, dass man sie auf der Messe persönlich kennen lernen kann.
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Völlig geheimnislos dagegen Damien Hirst mit seinen bunten Kringeln gleich am Eingang. Buntes für Bares – der Finanzblasen-Surfer Hirst taugt allenfalls für PR-Geklingel. Rund 92 Prozent aller Künstler und Künstlerinnen krebsen mehr oder minder am Existenzminimum herum. Für eben sie (und – okay – auch für die Galeristen) ist die Messe eine gute Möglichkeit, von Sammlern und Kunstinteressierten gefunden zu werden. Mehr Info unter: Hamburg | Affordable Art Fair ab morgen in den Messehallen. Lohnt sich!

 


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